Hofchronik Sturmgut
Hofchronik der Ferienunterkunft "BERGHOF STURMGUT". Herzlich willkommen auf unseren allgemeinen Infoseiten. Auf unseren allgemeinen Infoseiten finden Sie einen Überblick, zu den wichtigsten Angeboten, Informationen und Leistungen unseres Hauses sowie der Ferienregion PYHRN-PRIEL.
Version 3/12/2003
 
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Hofchronik


Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Bereich um das Anwesen Sturmgut urbar gemacht und das erste Gebäude erbaut. Der Name Sturmgut kommt davon, da wir auf einem Plateau auf einem Bergrücken liegen und somit der Wind eine gute Angriffsfläche hat. Wenn der Sturm geht – werden Sie verstehen warum der Hofname„Sturmgut“ ist.

Unser Anwesen ist ein typischer oberösterreichischer Haufenhof. Das heißt, die Gebäude sind einzelne Häuser und mit System angelegt worden. Es gibt das Stall- und Wirtschaftsgebäude, das alte Wohngebäude, den hölzernen ehemaligen Getreidespeicher, die ehemalige Mostpresse mit dem Mostkeller, rechts von der Seilbahn die alte Hofschmiede und Haarstube, wo der Flachs bearbeitet wurde.
Auf der anderen Seite der Skipiste steht die ehemalige Dörrhütte und ein Stück weiter im Graben das alte Auszugshaus. Früher gehörte auch noch eine Mühle, einen Bienenhaus, eine Heuscheune, ein Hühnerstall und ein Sommerhaus dazu. Diese Gebäude sind nicht mehr erhalten oder mussten dem Skipistenbau weichen.
Auch zwei Almen gehören zum Anwesen. Alles zusammen gehören ca. 112 ha Grund zur Familie, der größte Anteil davon ist Forst.
Seit 1845 wir das Anwesen von der Familie Kletzmair bewirtschaftet.

Zur Zeit gehören zur Familie. Erna die Altbäuerin, Ernst, Lisi, Bernhard, Vroni, Rainer, Sabine und Katharina Kletzmair.
Erna und Ernst kümmern sich hauptsächlich um das Geschehen in der Landwirtschaft und in der Forstwirtschaft.
Bernhard arbeitet zur Zeit in Wien. Lisi und Vroni arbeiten auswärts.
Rainer und Sabine kümmern sich hauptsächlich um die Gastronomie.
Katharina hält alle auf Trapp.
Bereits nach dem Krieg waren die ersten „Sommerfrischler“ im alten Bauernhaus zum Urlaub am Sturmgut. So entschloss sich unser Vater Helmut Kletzmair 1966 ein neues Gebäude für den Tourismus als Pension zu errichten. 1971 war es soweit und die ersten Gäste konnten kommen. 1985 wurde angebaut. Ostern 1990 kam Helmut bei einem Forstunfall tragisch ums Leben.
Kontinuierlich wird jedes Jahr für den Tourismus erneuert oder weiterausgebaut.

Früher waren am Hof neben Kühen auch Pferde, Schweine und Hühner. Es wurden auch Kartoffeln und Getreide angebaut. Bis 1992 wurde auch Milchwirtschaft betrieben. 1992 haben wir auf „Mutter-Kuh-Haltung“ umgestellt. Dass heißt die Kälber bleiben bei ihrer Mutter und werden so auf ganz natürliche Weise großgezogen, also sie versorgen sich selbst mit Milch und Gras. Seit 1992 sind wir ein anerkannter Bio-Bauernhof und unsere Futtermittel bestehen nur aus eigenem Bergheu und eigenem Silofutter.
Der Viehbestand beträgt ca. 20 Rindviecher. Seit 1999 haben wir zusätzlich Lamas.
Zum Anwesen gehören auch zwei Quellen, die den Hof mit frischen Bergquellwasser versorgen.
Die Gastronomie hat sich seit 1997 auf Urlaub mit Familien, Wanderer und im Winter auf Skifahrer spezialisiert.

Viele Produkte werden auch noch selbst hergestellt oder verwertet:
Vor allem Rindfleisch, Most, Obstler, Birnenschnaps, Zwetschkener und
Kirschschnaps, Brennholz für die Sauna, etc.

Wenn Sie wissen wollen was aus dem Bauernhof von einst, heute geworden ist....... dann siehe - Hofchronik

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